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Der südlimburgische Kalkstein oder Mergel wird bereits seit Menschengedenken gewonnen. Plinius Secundus (23-79 n. Chr.) schreibt in seinem Naturalis Historiae, dass in Noordwest-europa die Eburonen bereits eine Methode gefunden hatten das Land fruchtbar zu machen, indem sie örtlich den Kalkstein als Dünger verwendeten. Plinius erwähnt hierbei bereits Schächte mit einer Tiefe von ca. 100 Fuss.
 
Noch früher schrieb Marcus Terentius Varro (116-27 v. Chr.) in seinem „De De Rustica“, dass die entlang des Rheins ziehenden römischen Heere durch Gebiete kamen, wo die örtliche Bevölkerung die Äcker durch ausgegrabene weisse Kreide fruchtbar machte.





Es ist nicht ausgeschlossen, dass die Menschen von der Feuerstein-Miene in Rykholt  Sint Geertruid Mergel bereits vor ca. 4000 Jahren für diesen Zweck verwendeten: Nirgendwo in der Umgebung ist eine Spur von der enormen Menge Mergelstein, die bei der Feuersteingewinnung freikam, zu finden.
 
Die Römer führten den Gebrauch der örtlichen Steinsorten als Baumaterial für Häuser, Gehöfte, Badgebäuden sowie Festungen ein. Hierfür wurde in Zuid-Limburg in kleinen Mengen Mergel gebraucht.




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